Die Burg Klopp in Bingen am Rhein gilt als Wahrzeichen der Stadt und beherbergt unter anderem das Büro des Bürgermeisters sowie einen Teil der Stadtverwaltung.

Dränage für historisches Wahrzeichen

Firma Richard Brink liefert Entwässerungslösungen für denkmalgeschützte Burganlage

Bingen am Rhein, 08.12.2022. Auf einer Terrassenfläche der Burg Klopp, die zugleich die Dachfläche eines darunterliegenden Restaurants bildet, standen umfassende Sanierungsarbeiten an. Ziel war es, das Areal abzudichten und sowohl optisch als auch funktional in einen Zustand zu versetzen, welcher der Bedeutung des Gebäudes gerecht wird. Dränagerinnen und -gullys der Richard Brink GmbH & Co. KG tragen dazu maßgeblich bei.

Im rheinland-pfälzischen Bingen am Rhein setzt auf einer Anhöhe die denkmalgeschützte Burg Klopp eine Landmarke inmitten des idyllischen Panoramas. Die Geschichte der zwischen 1240 und 1277 erbauten Burg, die seit 2002 Teil des UNESCO-Welterbes Oberes Mittelrheintal ist, ist geprägt von Zerstörung und Wiederaufbau. Ihre heutige Erscheinung erhielt sie letztlich Ende des 19. Jahrhunderts und beherbergt seither unter anderem das Büro des Binger Oberbürgermeisters und einen Teil der Stadtverwaltung. Seit ihrem Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg gilt sie als das Wahrzeichen der Stadt.

Grundlegende Sanierung

Als historisches Baudenkmal unterliegt die Burg immer wieder notwendigen Sanierungsarbeiten. Zuletzt so geschehen im Südost-Bereich auf der 222 m2 großen Terrassenfläche. Diese dient nicht nur dem Aufenthalt und Ausblick über den Rheinlauf, sondern auch als Dach eines darunter befindlichen Restaurants. Im Laufe der Zeit machten undichte Bitumenbahnen und daraus entstandene Schäden der Bausubstanz eine umfängliche Sanierung unumgänglich. Infolgedessen entschied sich die Stadt für den Abtrag und Neuaufbau des gesamten Unterbaus.

Mit dem Verlegen neuer Dränagebahnen, dem Aufbringen von Betonplatten auf einem Splittbett sowie dem Einbau von Entwässerungslösungen wurde die Gründach Westerwald GmbH & Co. KG aus dem rheinland-pfälzischen Kölbingen beauftragt. Im Sinne des Denkmalschutzes galt es, im Ergebnis der Maßnahmen nicht mit dem altertümlichen Stil der Burg zu brechen. Um zukünftig auf der exponierten Fläche Niederschlagswasser aufzufangen und gezielt abzuleiten, entschieden sich die Verarbeiter für den Einbau eines Strangs aus Dränagerinnen, der über die gesamte Länge der Terrasse verläuft. An zwei weiteren Stellen sorgen je ein Gully mit entsprechenden Aufsätzen dafür, dass die Gebäudesubstanz künftig für auftretende Wassermengen gewappnet ist.

Erfahrungsgemäß die beste Lösung

Bei der Wahl geeigneter Produkte legte die Gründach Westerwald GmbH & Co. KG großen Wert auf Passgenauigkeit sowie eine hochwertige Verarbeitung. Die Gullys sollten zudem höhenverstellbar sein und über einen Splittfang verfügen, um den Ablauf dauerhaft vor Verstopfung zu bewahren. Aus guter Erfahrung vertrauten die Verantwortlichen erneut auf das Produktsortiment der Firma Richard Brink. „Der Hersteller ist am Markt bekannt für seine individuellen Lösungen in Bezug auf Design und Bemaßung und konnte uns schon an sehr vielen Baustellen funktionelle Lösungen liefern“, begründet Christian Streller von der Gründach Westerwald GmbH & Co. KG.

Mit seinen Dränagegullys „Hydra“ bietet der Metallwarenhersteller zum einen höhenverstellbare Ausführungen zur Punktentwässerung bei lose in Kiesschüttungen oder Splittbetten verlegten Platten- oder Steinbelägen und verfügt zum anderen über eine große Auswahl an Dränagerinnen sowie passenden Rosten.

Bei diesem Projekt kamen neben den beiden Dränagegullys aus feuerverzinktem Stahl mit Einlaufmaßen von 400 x 400 mm und einer Höhenverstellung zwischen 70 mm und 100 mm insgesamt 16 m der Dränagerinne „Stabile“ oberhalb mehrerer Abläufe zum Einsatz. Die Firma Richard Brink fertigte diese ebenfalls aus feuerverzinktem Stahl mit einer Einlaufbreite von 160 mm sowie einer Höhe von 40 mm. Im gleichbleibenden Abstand folgen die Rinnen der Balustrade und bilden mit den umliegenden Betonplatten eine passgenaue und optische Einheit. Zu letzterer tragen auch die verwendeten 20 x 3 mm Längsstabroste bei. Sie unterstreichen die klassische sowie zeitlose Optik und werden so der Bedeutung des Bauwerks gerecht.

Nach Abschluss der Arbeiten fällt das Fazit seitens des Verarbeiters gewohnt positiv aus: „Die Zusammenarbeit mit der Firma Richard Brink war wie immer sehr lösungsorientiert. Die hohe Qualität der Produkte macht uns die Arbeit auf der Baustelle einfacher. Zudem gab es unsererseits keinerlei Beanstandungen hinsichtlich der Verarbeitung. Auch bei speziellen Wünschen und Ansprüchen seitens der Bauherren wird man im Produktkatalog der Firma Richard Brink fündig. Selbst Speziallösungen sind schnell verfügbar und das stets auf einem angemessenen Preisniveau“, lobt Streller.

 

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Die auf einer Anhöhe gelegene Burganlage erlaubt den Blick über das idyllische Panorama in unmittelbarer Nähe zum Rhein.Im Südost-Bereich des Gebäudes wurde eine rund 222 Quadratmeter große Dachterrassenfläche umfassend saniert.Großformatige Betonplatten bilden den Abschluss der neu aufgebauten Terrassenfläche. Ein 16 Meter langer Entwässerungsstrang, bestehend aus Dränagerinnen des Typs „Stabile“ der Firma Richard Brink, sorgt für die gezielte Aufnahme und Ableitung von Niederschlag.Die Dränagerinnen aus feuerverzinktem Stahl folgen oberhalb von Abläufen in gleichbleibendem Abstand der gesamten Balustrade.Die Rinnen und Roste des Metallwarenherstellers fügen sich passgenau in das Erscheinungsbild des Außenbereichs ein.Zur Abdeckung der Rinnen-Unterteile kommen 20 x 3 mm Längsstabroste, ebenfalls aus feuerverzinktem Stahl, zum Einsatz.Zusätzlich wurden an zwei Stellen des Areals Dränagegullys des Typs „Hydra“ mit Einlaufmaßen von 400 x 400 mm verbaut.