Wohnen mit Weitblick

Entwässerungsrinnen und Dränagerinnen der Firma Richard Brink schützen Haus am Phoenix See

Das Gelände des ehemaligen Stahlwerks auf Phoenix Ost im Dortmunder Stadtteil Hörde ist seit einigen Jahren ein wichtiges Zentrum der Stadtentwicklung. Der Phoenix See bildet den Mittelpunkt des entstehenden Wohn-, Freizeit- und Dienstleistungsstandortes. Am Südhang des Phoenix Sees hat das Dortmunder Architekturbüro AXXL Bauplanungs- und -management GmbH & Co. KG, Geschäftsführender Architekt Ralf Schulte-Ladbeck, ein dreigeschossiges Wohnhaus geplant. Damit die Gebäudesubstanz langfristig vor Niederschlag geschützt ist, wurden an der Fassade und vor der Garageneinfahrt zur Entwässerung Dränagerinnen der Richard Brink GmbH & Co. KG verlegt. Besonderer Fokus lag auf einem harmonischen Zusammenspiel der verwendeten Materialien wie Klinker, Stahl, Holz, Sichtbeton und Glas. Um die anspruchsvolle Ästhetik des Neubaus zu unterstreichen, hat sich der Architekt für den Design-Abdeckrost Hydra Linearis aus Edelstahl entschieden.

Das nördlich des Sees gelegene Wohnquartier „Südhang“ ist durch seine stark abfallende Topografie geprägt. Diese ermöglicht von nahezu allen Immobilien die Aussicht auf das Gewässer. Auf einem 1.200 Quadratmeter großen Grundstück, im oberen Bereich des Südhangs, entstand ein repräsentatives Wohnhaus mit Logenblick auf den Phoenix See. Die besondere Lage inspirierte den Architekten zu dem Entwurf eines kubischen Baukörpers, der sich durch bodentiefe Fensterfronten zum Wasser hin öffnet. „Unser Ziel war es, mit dem Wohnhaus einen Bezug zum Ort zu schaffen“, sagt Architekt Ralf Schulte-Ladbeck. Das dreigeschossige Gebäude nimmt den Höhenunterschied des Grundstücks auf und wurde in den Hang gebaut. Zur Straße zeigt es sich daher als zweigeschossiger Baukörper. Das oberste Geschoss kragt über das Erdgeschoss hinaus und bildet einen Überstand über dem Hauseingang. Auch die anderen Geschossdecken werden durch Auskragungen betont, die sich mit ihrer Metallverkleidung von der restlichen Fassade absetzen. Der gesamte Baukörper ist dadurch stark horizontal gegliedert. Von allen Wohnräumen im Haus sowie den fünf Terrassen und Balkonen eröffnet sich der Blick auf den 24 ha großen Phoenix See.

Hanglage erfordert spezielle Entwässerung

Für die Planer galt es, eine schwellenlose Verbindung zwischen Innenräumen und Außenräumen und so einen durchgängigen Bezug zum Phoenix See zu schaffen. Die Schwellenbereiche sind barrierefrei und erforderten einen zuverlässigen Schutz vor Niederschlag, da die Schlagregendichtheit im Bereich der Fenster und Türen gegebenenfalls nicht mehr erfüllt sein würde. Eine professionelle Lösung zur Entwässerung war außerdem aufgrund der starken Hanglage und des schrägen Geländes notwendig, um den Wohnraum und die Bausubstanz dauerhaft vor Niederschlag zu schützen. Die an der Fassade eingesetzten Dränagerinnen des Typs Fultura der Richard Brink GmbH & Co. KG zeichnen sich durch ihre Höhenverstellbarkeit aus. Dadurch können sie optimal an vorgegebene Höhen angepasst werden und schaffen im Zusammenspiel mit den Abdeckrosten aus Edelstahl einen barrierefreien Übergang zu den Terrassen und Balkonen. Bei starkem Regen wird das oberhalb des Hanges anfallende Wasser durch die Entwässerungslösungen zuverlässig abgeleitet. Auch an den Übergängen der Außentreppen mit Natursteinbelag kamen die Dränagerinnen und Design-Abdeckroste zum Einsatz. Für den Einbau aller Dränagesysteme zeichnete Dachdecker Manfred Löhr von der A. Löhr GmbH & Co. KG aus Lünen verantwortlich.

Materialien im Einklang

Das Architekturbüro hat aus der Aufgabenstellung die Bedeutung der Materialien herausgearbeitet, um eine stimmige Gesamtwirkung zu erzeugen. „Hochwertige Materialien einzubauen und mit deren Materialität zu arbeiten, hatte eine große Bedeutung für den Bauherren“, betont Ralf Schulte-Ladbeck. Der dreigeschossige Neubau steht auf einem Sockel aus Sichtmauerwerk mit langformatigen grauen Klinkern. Dabei wurden die Lagerfugen stark betont. Im Zusammenspiel mit dem gerasterten Sichtbetonelement der Fassade wirkt der Baukörper massiv und geerdet. Die zum See gewandte Glasfassade hingegen lockert den Kubus auf, schafft Transparenz und sorgt für helle Innenräume. Gleichzeitig ist sie optisch wandelbar, denn die Fenster können nach Bedarf komplett mit einem aus Tuch bestehenden Sonnenschutz verschlossen werden. Der Sonnenschutz greift die Optik der Metallelemente an den Außenwänden auf und sorgt dennoch für eine gute Beleuchtung der Innenräume. So sind die Bewohner vor unliebsamen Blicken geschützt. Schiebetüren ebnen den Weg von allen Wohnräumen zu den Außenbereichen. Die Terrassen und Balkone sind mit hochwertigen Holzpaneelen ausgestattet. Um einen weiteren Bezug zum Ort zu schaffen, wurden im Garten Akzente mit rostendem Stahl gesetzt, der an das ehemalige Stahlwerk erinnern soll.

Dränagerinnen mit Design-Abdeckungen

Neben einer hohen Funktionalität sollten die eingesetzten Entwässerungslösungen auch einen gestalterischen Anspruch erfüllen. Die Design-Abdeckungen der Dränagerinnen korrespondieren daher mit den verwendeten Materialien. Ebenso wie die Handläufe der Geländer oder der Briefkasten sind auch die Roste des Typs Hydra Linearis der Richard Brink GmbH & Co. KG aus Edelstahl gefertigt. Die Längsstabroste wurden 2010 mit dem renommierten red dot design award ausgezeichnet. Das Design der Dränagerinnen-Abdeckungen entspricht dem Ansatz des Architekten Ralf Schulte-Ladbeck, Bauelemente so lange zu reduzieren, bis das Wesentliche herausgearbeitet ist, um das Besondere hervorzuheben.

Nachhaltig gebaut

Die energetische Ausstattung fand bei dem Bau des Hauses besondere Berücksichtigung. „Am wichtigsten ist es, mit der Ressource Wasser verantwortungsbewusst umzugehen“, sagt Ralf Schulte-Ladbeck. Deshalb wird anfallendes Regenwasser in einem Tank gesammelt und unter anderem für die Bewässerung des Gartens genutzt. Im Inneren des Hauses sorgt ein intelligentes BUS-System für optimales Klima und effiziente Stromverteilung. Auch die Inneneinrichtung entwarf der Architekt nach den individuellen Wünschen des Bauherrn.

Belastbare Entwässerungsrinnen und Dränagerinnen

Um auch die Garage vor Niederschlagsfolgen zu schützen, wurden an den Kanten der Einfahrt und an der Garagenschwelle Schwerlast-Entwässerungsrinnen des Typs Stabile verbaut. Die Entwässerungsrinnen in Sonderanfertigung sind vollständig in Beton eingefasst und mit materialverstärkten Hydra Linearis Rosten abgedeckt. Durch diese Verstärkung sind sie problemlos mit dem PKW befahrbar. Mehr als 40 Meter Entwässerungsrinnen und Dränagerinnen schützen das Haus am Phoenix See dauerhaft vor Niederschlag.