Exklusive Adresse im Herzen von Köln

Wohnbauten am Clarenbachkanal

Zentrales und hochwertiges Wohnen bei einer wirtschaftlichen Bauweise – dies waren die Ziele des Neubaus am Clarenbachkanal in Köln-Lindenthal. Unter der Planung des Düsseldorfer Architekturbüros Wrede Architekten BDA ist ein markantes Gebäude entstanden, das mit seinen Holzfenstern und hölzernen Fassadenelementen eine Brücke zum grünen Umfeld schlägt. Die Außenbereiche hat das Büro FSWLA Landschaftsarchitektur GmbH geplant. Der gemeinschaftlich genutzte Innenhof bietet mit seinen Hochbeeten und Spielgeräten einen geschützten Bereich für die Bewohner des Komplexes. Einen besonderen Akzent im Atrium setzen die glänzenden Beeteinfassungen aus Aluminium, von der Richard Brink GmbH & Co. KG speziell für dieses Projekt auf Maß gefertigt.

Entlang des Clarenbachkanals, mitten im Grünen und dennoch in unmittelbarer Lage zum Kölner Stadtzentrum, sind in den vergangenen Jahren zahlreiche hochwertige Wohngebäude errichtet worden. Der fünfgeschossige kubistische Neubau mit Staffelgeschoss an der Clarenbachstraße setzt die Architektur der angrenzenden Bauten konsequent fort. Baubeginn für den Wohnkomplex war im Juli 2009. Im Oktober 2010 sind die ersten Bewohner eingezogen. Auf 4.800 Quadratmetern Wohnfläche sind 32 exklusive Eigentumswohnungen entstanden. Eine Tiefgarage bietet 37 Stellplätze für die Bewohner.

Stringent gegliederte Gebäudehülle

Die repräsentative Fassade des Gebäudes ist geprägt von unterschiedlich großen, geometrischen Holzelementen und Glasflächen, die in Achsensystemen klar gegliedert sind. Die versetzte Anordnung der Fenster lockert das stringente Gebäuderaster auf und bringt Bewegung in die Gebäudehülle. Bodentiefe Fenster lassen viel Licht in die Wohnräume und ermöglichen Ausblicke in die umgebende Natur. Loggien bzw. Wintergärten sowie auskragende Balkone strukturieren den Wohnraum und schaffen private Rückzugsmöglichkeiten für die Bewohner. Im ersten, zweiten und vierten Obergeschoss haben die Architekten rund um die Balkone Klammern aus Beton gesetzt, um individuelle Bereiche zu schaffen. „Diese besonderen Details tragen zur Adressbildung bei und steigern den Wiedererkennungswert des Baus“, sagt der verantwortliche Architekt Marcus Wrede.
 
Neben der hochwertigen Ausstattung und der ansprechenden architektonischen Gestaltung spielte die Wirtschaftlichkeit des Gebäudes bei der Planung eine wichtige Rolle. Begrünte Flachdächer auf den zum Innenhof ausgerichteten zweigeschossigen Bauten tragen zur Ästhetik bei und gewährleisten zugleich eine ökologisch sinnvolle Bauweise. Modernste Haustechnik wie beispielsweise ein regeneratives Heizsystem mit luftbetriebener Wärmepumpe sorgt für einen niedrigen Energiebedarf.

Die zum Atrium liegende Fassade ist Reinweiß gestaltet, die Anordnung der Fenster orientiert sich an der Außenfassade. Bodentiefe Fenster sorgen auch auf dieser Seite der Fassade für Transparenz und lichte Wohnräume. Die zweigeschossigen Gebäude werden vom Innenhof betreten, Haustüren in dunklem Holz gestalten den Eingangsbereich repräsentativ.

Gemeinschaftlich genutzte Außenanlage

Die hochwertige Ausstattung des Gebäudes spiegelt sich in der Gestaltung der kompakten Außenanlage wider. Auf das Gebäuderaster abgestimmt und ebenso strukturiert wie die Fassade präsentiert sich der gemeinschaftlich genutzte Innenhof. Er dient als Ruhepol für die Bewohner und stellt einen kommunikativen Treffpunkt für die Hausgemeinschaft dar.

Die Landschaftsarchitekten von FSWLA haben sich für eine dezente, funktionale Bepflanzung mit einem immergrünen niedrig wachsenden Laubgehölz entschieden, um optimale Lichtverhältnisse zu schaffen. Das Grün nimmt sich in der Gesamtgestaltung zurück und ordnet sich dem architektonischen Konzept unter. Der geometrische Aufbau der Landschaftselemente setzt die Fassadentypologie konsequent fort. „Für uns war es wichtig, einen harmonischen Ausblick für die Bewohner zu schaffen. Von oben sieht der Innenhof aus wie ein Bild“, sagt Thomas Fenner, geschäftsführender Partner von FSWLA Landschaftsarchitekten GmbH. Rechteckige Rasenflächen und eine ungebundene  Wegedecke mit dezenten Spielgeräten bilden den Mittelpunkt des Innenhofs mit Wohnwegen aus großformatigen Betonplatten. Zwei Bäume in versetzt angeordneten Pflanztrögen lockern den stringenten Aufbau auf und dienen als Raumfilter. Eingerahmt ist der Innenhof von großflächigen rechteckigen Hochbeeten.

Wertigkeit bis ins Detail

„Wir haben uns aufgrund der bodentiefen Fenster für Hochbeete entschieden. Sie schaffen Privatsphäre für die Bewohner des Erdgeschosses“, sagt Landschaftsarchitektin Beate Häußler. Für diese Beete hat die Richard Brink GmbH & Co. KG 147 Meter im Raster der Fassade maßgefertigte Beeteinfassungsprofile geliefert. Diese wirken je nach Lichteinfall unterschiedlich schattiert, bei Dunkelheit setzen Leuchtbänder die Profile aus Aluminium in Szene. Um eine hohe Stabilität der Beeteinfassungen zu gewährleisten, wurden sie mit Knotenblechen versteift. Die Hochbeete rahmen die Eingangsbereiche der rückliegenden Gebäude ein und korrespondieren mit den Fensterbänken und Briefkästen aus Edelstahl. Mit der Umsetzung des Bauvorhabens waren alle Beteiligten sehr zufrieden, der Bau sowie die Außenanlagen wurden zum angesetzten Zeitpunkt fertiggestellt.